Unterstützung HIV-infizierter Geflüchteter in Magdeburg

12.04.18

Eine  HIV-Infektion  führt  oft  zur  Ausgrenzung  vom gesellschaftlichen  oder  beruflichen  Leben.  Die sprachliche  Barriere  kommt  noch  erschwerend dazu.  Das Projekt "A.B.I. - Ankommen, Bildung, Integration" möchte das  Ankommen  und  das Zurechtfinden  in  einer  fremden  Kultur  erleichtern. Dafür  versucht es,  die  für  Deutschland typischen Lebens- und Verhaltensweisen, zu vermitteln. Diese sollen den Umgang mit der Krankheit der Betroffenen,  aber auch  die  Bewältigung  des  Alltages  erleichtern.  EinAugenmerk  liegt  hier  auf  der  Gleichberechtigung
zwischen Mann und Frau. Der Umgang mit Sexualität ist  von  Kulturkreis  zu  Kulturkreis  verschieden. Vorherrschende  Moralvorstellungen  aus  dem eigenen Herkunftsland unterscheiden sich häufig von den deutschen. Hier sind zum Beispiel sind Frauen und Männer gleichberechtigt.
Diese Unterschiede in den moralischen Vorstellungen müssen aufgezeigt und angepasst werden, damit Betroffene problemloser durch den Alltag kommen.

Ansprechpartnerin:
Frau Beatrice Peglau
0391 - 535 769-22
beatrice.peglau@aids-magdeburg.de


AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V.
Am Polderdeich 57
39124 Magdeburg


Web:
www.aidshilfesachsenanhaltnord.de


Facebook:
facebook.com/Aidshilfesachsenanhaltnord


Inhalte und Themen:
• sprachliche Grundkenntnisvermittlung in Anlehnung an das Thannenhauser Modell
• zeitliche Strukturierung
• Vermittlung von Handlungsstrategien zur Bewältigung des Alltags
• Grundlegende Sprachkenntnisse bezüglich HIV und AIDS
• Vermittlung und Erklärung der Behandlungsstrategie
• theoretische Schulung /praktische Anwendungen
Betreuungszeitraum:   min.12 Monate
Anzahl der Teilnehmer*innen:  max. 4-6 Personen pro Gruppe
Zeitaufwand:  2-3 Stunden in der Woche
Räumlichkeiten:  werden nach Bedarf ausgewählt